Blumen- und Gartenfreunde
München Obermenzing e.V.

Wappen Gartenfreunde
100 Jahre Blumen- und Gartenfreunde Obermenzing

Hinweise zu Veranstaltungen

Holler hilf!

Holler hilf!

Einer der Höhepunkte im frühen Mittelalter war sicherlich die Krönung von Kaiser Karl des Großen im Jahr 800. Deswegen beginnen wir mit unserer Suche nach heilkräftigen Pflanzen genau in dieser Zeit und erforschen einige ausgewählte der 90 Pflanzen aus der Landgüterverordnung dem „Capitulare de villis“ von Karl dem Großen. Die meisten dieser Pflanzen sind uns bis heute bekannt und werden sowohl als Küchenkräuter als auch volksheilkundlich verwendet. Die Dozentin berichtet zum Beispiel über die vielseitige Verwendung von Liebstöckel, Fenchel, Eibisch und der antibiotischen Wirkung Küchenzwiebel gegen den Husten. Dann betrachten wir die Heilkunde der Heiligen Hildegard von Bingen und lassen uns begeistern vom vielfältigen Einsatz des Hollunderstrauchs. Dieser Hausbaum, der schon von den Kelten genutzt wurde, begleitet uns von der Geburt bis zum Tod. Es gibt Bräuche und Heilmittel aus dem Holler für alle Lebenslagen. Tauchen Sie ein in die mittelalterliche Heilkunde und entdecken Sie, dass wir modernen Menschen die „alten“ Pflanzen heute noch genauso gut für unsere Gesundheit brauchen können.

Wittelsbacher

Die Wittelsbacher und ihr Verhältnis zu Menzing

Jagdfieber und Liebestaumel
Das Selbstbewusstsein der Ober- und Untermenzinger liegt zum einen in der historischen Tatsache, dass der Ort „Menzing“ schon im Jahr 817 in einer Freisinger Schenkungsurkunde belegt ist – über drei Jahrhunderte früher als die Stadt München. Zum anderen ist Ober- und Untermenzing zu Recht stolz auf seine langjährige Zugehörigkeit zum Schloss Blutenburg. Zentrum des frühen Menzinger Ortsadels, deren Erbe die Wittelsbacher antraten, war ein Wehrbau im Bett der Würm nahe der heutigen Blutenburg. Die geschlossene Hofmark Menzing mit ihren Dörfern Ober- und Untermenzing, Pipping sowie Schloss Blutenburg bestand von ca. 1440 bis zur Neuorganisation der Landgerichte und Gemeinden zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 begann die Trennung von Ober- und Untermenzing und mündete 1938 in zwei eigenen Stadtteilen.
In einem Streifzug durch die Jahrhunderte spannt die Historikerin Dr. Susanne Herleth-Krentz den Bogen von Herzog Albrecht III. und seiner heimlichen Ehe mit der schönen Augsburger Baderstochter Agnes Bernauer, die in der Blutenburg verweilte, bis sie 1435 von der Donaubrücke zu Straubing gestürzt wurde, über Kurfürst Maximilian I., der die Blutenburg 1638 an seinen Hofvizekanzler Bartholomäus Reichl verpfändete, bis hin zur schottischen Tänzerin Maria Dolores Gilbert alias Lola Montez, der bekannten Mätresse König Ludwigs I., die auf ihrer abenteuerlichen Flucht aus Bayern 1848 eine Nacht in der Blutenburg verbrachte. Wie in allen großen Dynastien hatten auch die Wittelsbacher ein enges Verhältnis zur Jagd. In der unmittelbaren Umgebung der Residenz München erstreckten sich die Jagdgebiete nach fast allen Himmelsrichtungen. Die Blutenburg im Westen der Residenz diente dabei lange Jahre wegen ihrer wildreichen Gebiete als Jagdsitz.
Nach dem Tod von König Maximilian I. wurde Schloss Blutenburg Staatsgut und ging 1827 an das Königliche Bayerische Finanzministerium (heute Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen) über, das von 1866 bis 1957 das Schloss an das Institut der Englischen Fräulein verpachtete. Hier versteckte 1945 eine mutige Oberin die Jüdin Klara Mayr unter ihren Nähschwestern und rettete sie vor der Deportation nach Theresienstadt. Ab 1957 nutzten die Schwestern des III. Orden die Blutenburg als Altenheim, heute ist hier die Internationale Jugendbibliothek untergebracht.
Unter dem Titel „Obermenzing - Zeitreise ins alte München“ erscheint 2017 das Stadtteilbuch Obermenzing im Buchhandel für 24,90 Euro und wird auch im Rahmen der Festveranstaltungen zu „1200 Jahre Menzing“ erhältlich sein(ISBN 978-3-86222-228-5). Die Historikerin Dr. Susanne Herleth-Krentz verfolgt die Entwicklung Obermenzings von seinen Anfängen bis ins 20. Jahrhundert hinein. Historische Aufnahmen des Stadtarchivs München ermöglichen faszinierende Einblicke in das alte Obermenzing und das Leben seiner Bewohner.

Unser täglich Brot

Unser täglich Brot – Kulturgeschichte eines Grundnahrungsmittels?

Bereits vor ungefähr 10.000 Jahren bauten die Menschen schon Getreide für ihre Ernährung an. In den Anfängen wurde das gemahlene Getreide mit Wasser vermischt und als Brei gegessen. Der Brei wurde im Laufe der Zeit auf heißen Steinen oder auch in der Asche gebacken, so entstand das erste Fladenbrot. Getrocknet war das „Brot“ länger haltbar und es konnte z.B. als Wegzehrung mitgenommen werden. Das älteste „Brot“ das Archäologen fanden wurde vor rd. 5.500 Jahren in der Schweiz „gebacken“. Auf ein Alter von mehr als 7000 Jahren wird ein in Anatolien ausgegrabener Backofen geschätzt.
Ein Zufall verhalf der Menschheit zu einer weiteren Variante vom Brot: Die Entdeckung des Sauerteigs. Vielleicht waren es die alten Ägypter, die den Sauerteig „erfunden“ haben?
Heute gibt es weltweit unzählige Arten von Gebäck, allein in Deutschland sind mehr als 300 Brotsorten und 1200 verschiedene Kleingebäcke bekannt.
In allen Kulturkreisen spielt Brot seit jeher eine große Rolle und ist deshalb Sinnbild für Nahrung, Leben und Wohlergehen von der Geburt bis zum Tod. Kein Brot zu haben war einst gleichbedeutend mit Hunger, Not und Elend. Vor allem im jüdischen und christlichen Glauben ist Brot ein Symbol für das von Gott geschenkte (ewige) Leben.
Auf seine Spuren stoßen wir quer durch die Geschichte in Ritualen, Brauchtum, Symbolik und nicht zuletzt in unserer Sprache. Wir reden vom Brötchengeber, haben es mit „Backfischen“ zu tun, „frisch gebacken“ ist der Lehrling mit erfolgreichem Abschluss und „altbacken“ jemand, der nicht auf dem neuesten Stand ist…die Beispiele ließen sich lange fortführen
Getreide diente der Vorratsbildung und war auch Zahlungsmittel – oft nahm man Getreidekörner als Normgewichte – worauf die Bezeichnungen „Gran“ und „Karat“ zurückgehen. Noch bis ca. 1500 konnte man in einer Gastwirtschaft mit Getreide bezahlen. Brot und Salz gelten als Zeichen der Gastfreundschaft und werden z.B. bei Hochzeiten und Hauseinstand überreicht, denn ohne Brot zieht der Hunger ins Haus und ohne Salz das Unglück!
Ehrfurcht vor dem überlebensnotwendigen Nahrungsmittel Brot, ist häufig Thema in Sagen und Märchen, Gedichten und Geschichten. Wer Brotfrevel begann, wurde in früheren Zeiten oft hart bestraft.
Kommen Sie mit auf eine interessante wie spannende Zeitreise durch die Kulturgeschichte unseres Grundnahrungsmittels Brot…

Angela Marmor, Mallersdorf-Pfaffenberg

Epiphyten

Mit dem Kanu zu den Epiphyten … auf Orchideensuche in den Überschwemmungswäldern im Süden Venezuelas

Der Orchideenspezialist Dr. Günter Gerlach vom Botanischen Garten München-Nymphenburg berichtet von seiner Forschungsreise in den extremen Süden Venezuelas. Orchideen als Epiphyten (Aufsitzerpflanzen) sind vom Waldboden aus nicht immer einfach zu erreichen; bei starkem Hochwasser hat man sie im Kanu dagegen unter Umständen in voller Pracht auf Augenhöhe vor sich, zumindest jene Arten, die in den Überschwemmungswäldern vorkommen und zur Zeit des Hochwassers blühen. Als Spezialist für Parfümblumen legt der Referent auf diese Gruppe der Orchideen besonderes Augenmerk. Ihre bizarren Blüten werden von meist den metallisch schillernden männlichen Prachtbienen besucht, die dort Blütendüfte sammeln, um damit für die Weibchen ihrer Art attraktiv zu sein. Dabei vollziehen sie auch die Bestäubung der Blüten. Die Pflanzenwelt der Überschwemmungswälder ist eine eigene, denn nur angepasste Bäume, die Überflutung für längere Zeit ertragen sind dort zu finden. Die Expedition wurde bei Maximalwasserstand durchgeführt, denn nur dann lassen sich kleinere Flussläufe befahren. Mit dem Einbaum ging es in die Nähe des Cerro Mesaque einem damals unerforschten Granitinselberg. Dort wurde ein Camp auf einer winzigen Insel im Überschwemmungswald errichtet. Die Teilnehmer 8 Indianer und 2 Wissenschaftler schliefen in Hängematten unter Zeltplanen. Moskitonetze waren Voraussetzung, denn nachts waren blutsaugende Raubwanzen unterwegs welche Tropenkrankheiten übertragen können. Die Expedition war überaus erfolgreich, so konnten einige sehr seltene Orchideen nachgewiesen werden und zudem konnte dann weißer Fleck auf der Landkarte getilgt werden. Es stellte sich übrigens heraus, dass der Cerro Mesaque der höchste Berg der weiteren Umgebung zur Zeit der Expedition er auf keiner Karte verzeichnet war

Dr. Günter Gerlach, Botanischer Garten München

Nymphenburg

Neue Impressionen aus dem Nymphenburger Schlosspark

Die Fotografin Gredel Warbeck zeigt in ihrem Bildervortrag ihre neuesten Impressionen aus dem Nymphenburger Schlosspark. Diese einzigartige Parklandschaft in all seiner Schönheit mit unterschiedlichster Flora und Fauna möchte sie dem Zuschauer näher bringen. Sie führt durch die Jahreszeiten mit ihren besonderen Stimmungen und Lichtverhältnissen.
(Gredel Warbeck, München)

Referent: Thomas Janscheck ( Dipl.Ing. FH, Fachberater Hopfenanbau in der Hallertau)

Kletterpflanzen

Ranker, Kletterer und Schlinger – Alles rund um die Kletterpflanzen

Gibt es etwas Schöneres, als einen Garten durch einen Rosenbogen zu betreten und wie lebendig wirkt eine Fassade, wenn ein Spalierobstbaum die Hauswand begrünt. Ob Standortansprüche, Kletterhilfen, Pflege und Pflanzenkunde in diesem Vortrag erfahren Sie viel Wissenswertes über Kletterpflanzen

Referent: Thomas Janscheck ( Dipl.Ing. FH, Fachberater Hopfenanbau in der Hallertau)

Balkon und Blumenkästen

Alles neu macht der Frühling

Der Frühling steht wieder vor unserer Tür und jeder freut sich auf das schöne Wetter. Es zieht uns raus ins Freie und auf unsere Terrasse oder in den Garten. Passend zu unseren Gartenaktivitäten gehört die Gestaltung des Balkons oder Gartens mit Sommerblumen - in Ampeln, Balkonkästen oder Beete und Rabatten.
Klassiker wie die roten endlos herabhängenden Geranien am Bauernhof-Balkon, sind aber nicht immer das Ziel für eine spektakuläre Fassadengestaltung während des Sommers. Jedes Jahr erscheinen neue Sorten im Handel, die mit ihren Innovationen auch frische Gestaltungsansätze bieten.
Der Vortrag porträtiert neue Beet- & Balkonpflanzen der heurigen Saison, Verwendungsmöglichkeiten sowie Pflege. Daneben werden Bezugs- und Informationsquellen vorgestellt. Mit praktischer Relevanz wendet sich der Vortrag an alle, die noch nach Inspiration oder weitere Anregungen für die Gartensaison 2016 suchen.
(Till Hägele, München)

Orchideen

„Ein Jahreslauf im Botanischen Garten München mit dem Schwerpunkt Orchideen“

Begleiten sie mich auf einem Gang durch den Botanischen Garten im Verlauf der Jahreszeiten. Erleben Sie mit mir Stimmung und Eindrücke die Sie so vermutlich noch nicht gesehen haben. Zu jeder Jahreszeit werden selbstverständlich jene Pflanzen gezeigt die dann ihrten Höhepunkt haben. Als Reviergärtner des Orchideen-Revier lege  ich das Hauptaugenmerk  logischerweise auf diese Pflanzenfamilie und auch hier die saisonal entsprechend blühenden Orchideen. Mein Vortrag beschränkt sich aber nicht nur auf Pflanzen, ich möchte Ihnen "meinen" Botanischen näher bringen. Arbeitsabläufe hinter den Kulissen, Bereiche die der Besucher im öffentlichen Bereich nicht sieht und denen er vermutlich noch nicht einmal etwas ahnt. Haben Sie schon einmal einen Blick in die "Katakomben" des Gartens geworfen, den Alpengarten von oben gesehen oder wie wird ein Gewächshaus gebaut? All diese Fragen und vielleicht noch mehr versuche ich Ihnen zu erklären. Ich arbeite seit 1992 am Garten und liebe ihn mit all seiner Vielfalt. Diese Leidenschaft möchte ich Ihnen gerne näher bringen und mit Ihnen teilen.

(Referent: Bert Klein, Gärtnermeister und Reviergärtner, Botanischer Garten, München)

Schokolade

„Eine exotische Verlockung. Ein Blick in die Welt der Schokolade. Geschichtliches, Verarbeitung und Veredelung“

Die Referentin Jutta Löbert wird zu Beginn ihres Vortrages nach einer kurzen Definition des Begriffs „Schokolade“ auf den geschichtlichen Werdegang des Kakaos eingehen. Im Anschluss daran informiert die Ökotrophologin über die Botanik des Kakaobaums. Sie erläutert die Herstellung von Schokolade und Kakaopulver, geht auf Qualitätsunterschiede von Schokolade und deren optimalen Lagerung ein.  Abschließend beleuchtet Frau Löbert „augenzwinkernd“ den ernährungsphysiologischen Wert von Schokolade und beantwortet die Fragen „Macht Schokolade glücklich?“ bzw. „Hat Schokolade ein Suchtpotenzial?“.
(Referentin: Dipl. oec. troph. Jutta Löbert, Hergolding)

Heil- und Nutzpflanzen

Heil- und Nutzpflanzen aus dem Klostergarten

Gott hat für jede Krankheit ein Kraut wachsen lassen. Was früher als selbstverständlich galt, wird wieder neu aufgezeigt.
Praxisnaher Vortrag mit viel Anschauungsmaterial (u.a. längst vergessenen Marienheilpflanzen). Sehen – fühlen schmecken mit alle Sinnen begreifen.
(Referent: Gärtnermeister Peter Gasteiger, Klostergarten Gars am Inn)

Verkehrssicherheit und Einbruchschutz

Verkehrssicherheit und Einbruchschutz

gerne werde ich Sie und Ihre Gäste am 24.06.2015 über die folgenden Themenbereiche informieren:

  • Einbruchschutz

    Ich bringe hierzu Informationsmaterial mit, auf das ich im Vortrag eingehen werde. Zudem werde ich auf die aktuelle Situation in Obermenzing eingehen und die Maßnahmen der Polizei diesbezüglich erläutern. Ebenso sollen die Leute von mir erfahren, was sie selbst tun können, um das Risiko eines Einbruchs minimieren zu können.
  • Verkehrssicherheit

    Hier kann ich auf ortsbezogene Besonderheiten eingehen, insbesondere die Nutzung der vorhandenen gesicherten Querungsmöglichkeiten (Ampel, Zebrastreifen). In groben Zügen spreche ich die Konkurrenzen zwischen den verschiedenen Verkehrsarten an (z.B. Lkw – Fußgänger/Radfahrer, Stichwort: „toter Winkel“).

Ich werde meinen Vortrag zeitlich so weit wie möglich einschränken, sodass noch ausreichend Zeit für Fragen und Diskussionen bleibt.
Markus Melzl, Polizeihauptmeister, Kontaktbeamter Obermenzing

Der Heilende Garten

„Der Heilende Garten – Der Garten im Wandel der Zeit“

Die Gestaltung von Gärten ist eine der ältesten Formen menschlicher Kultur. Ein Garten ist ein heilsamer Ort, der Nahrung und Geborgenheit bietet. Auch das Paradies wird als Garten beschrieben. Auch heute haben wir Sehnsucht nach dem Gartenparadies, das uns Erholung bietet vor der Hektik des Alltags. Der Vortrag gibt einen kulturhistorischen Überblick über die Geschichte der Gartengestaltung. Darüber hinaus erwarten sie wertvolle Anregungen, sich einen eigenen beschaulichen Garten anzulegen und zu gestalten.
(Referent: Thomas Janscheck, Dipl.Ing. (FH) Gartenbau, Fachberater für Hopfenanbau in der Hallertau)

Apfelallergie

Apfelallergie – ein zunehmendes Problem in der Bevölkerung

  • Einleitung:
    1. Vorstellung Referent
    2. Sendebeitrag Servus TV zum Thema Apfelallergien
  • Hauptteil:
    1. Ursachen der Apfelallergien, Hintergründe
    2. Vorstellung Allergikerfreundliche Sorten, alte und neue Sorten
    3. Bilderrundgang im Obstgarten
  • Schluss: Apfelquiz

Referent: Dr. med. Siegfried Ascher,
Arzt für Naturheilverfahren, Aufhausen-Erding

Meine Gedanken bestimmen mein Leben, was nun

Meine Gedanken bestimmen mein Leben, was nun

Viele Weisheitslehrer in fast allen Kulturen haben sich schon mit diesem Thema beschäftigt,
z.B. sagte Marc Aurel: „Das Glück unseres Lebens hängt von der Beschaffenheit unserer Gedanken ab.“
„Auf Dauer nimmt unsere Seele die Farben unserer Gedanken an.“
oder Buddha: „Wir sind, was wir denken. Alles was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken machen wir die Welt." Von allen Lebewesen auf der Welt sind wir Menschen die einzigen, die sich unser Heute durch das Sorgen um das Morgen vergiften.
In diesem Vortrag geht es um Erklärungen, wie unsere Gedanken entstehen, welchen Einfluss sie auf unser ganzes Leben haben und was wir tun können, um sie wirkungsvoll und zu unserem Vorteil zu beeinflussen.
Dr. rer.nat. Hermine Spiegl, Biologin und Heilpraktikerin, Lengdorf

Alles rund um den Tee

Alles rund um den Tee

Tee – ein Getränk, das auf der ganzen Welt getrunken wird. Sie erfahren wissenswertes zum Thema Tee. Geschichte, Anbau, Herstellung, Zubereitungsarten, Anwendungsgebiete und Information zu den unterschiedlichen Sorten.

(Karin Hollfoth, Obing)

Terra Preta

Naturnaher Landbau und Erneuerbare Energien

Chancen für einen wirksamen Klimaschutz und zur Überwindung des Hungers

Während die weltweite Politik im Angesicht des sich dramatisch zuspitzenden Klimawandels – spürbar z.B. durch den Meerespiegelanstieg und verheerenden Stürmen (wie gerade auf den Philippinen) – bisher konkreten Verpflichtungen zu CO₂-Emissionsminderungen ausweichen, haben Wissenschaftler in den letzten Jahren vielversprechende Möglichkeiten entdeckt, durch insbesondere zwei Strategien aus der Klimafalle in absehbarer Zeit herauszukommen:

  1. Vollständiger Stopp der anthropogenen Klimagas-Emissionen
  2. Rückbindung des übermäßigen Kohlenstoffs aus der Atmosphäre in die Böden der Welt.

Die erste Strategie ist erreichbar durch die Energiewende, d.h. Beendigung der Nutzung fossiler & atomarer Energien und raschem Umstieg auf 100 Prozent Erneuerbare Energien, sowie durch eine konsequente Agrarwende hin zu naturnahem Landbau in der Welt. Die zweite Strategie beinhaltet Humusaufbau in den zumeist durch Bodenbearbeitung stark humusverarmten Böden der Welt, sowie Reaktivierung von degradierten Böden u.a. durch das erst seit 12 Jahren entdeckte Terra-preta-Prinzip.Wie kann langlebiger Humus in den Böden wieder aufgebaut werden, so dass die Böden zu einer Kohlenstoffsenke werden? Worin besteht das Terra-preta-Prinzip und welche Folgen für eine zusätzliche Kohlenstoffanreicherung und für eine deutlich erhöhte Ertragsfähigkeit ergeben sich aus diesem Prinzip? Kann naturnahes Gärtnern sowie naturnaher Landbau ohne Bodenbearbeitung, mit Flächenkompostierung, Mischfruchtanbau, Agroforst-Wirtschaft und dem Terra-preta-Prinzip die Lösung des Welthungerproblems werden? Auf diese und ähnliche Fragen soll im Lichtbilder-Vortrag eingegangen werden.
(Prof. em. Dr. E. Schrimpff, E.F.-Schumacher-Gesellschaft für politische Ökologie e.V.)

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